Präsentation

Wilkommen zu dem Zentrum der mittelalterlichen und post-mittelalterlichen Studien !

 

1993 erschien der erste Band der Reihe « Micrologus » und eröffnete damit eine interdisziplinäre Plattform, die kontinuierlich Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen im Zusammenhang mit den von Prof. Agostino Paravicini und seinem Team organisierten Kolloquien vereinte. Als er 2008 die Universität verliess wurde das Bedürfnis geäussert, dem Mediävistischen Institut eine formellere Struktur zu verleihen und damit der Arbeit der Mediävisten einen dauerhaften Platz im neuen Studienplan zu geben.

 

Zentrum der mittelalterlichen und post-mittelalterlichen Studien

Das noch im selben Jahr neu gegründete « Centre d’Études Médiévales et Post-Médiévales » vereinigt die Mediävisten der Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie. Seine erste Mission ist die Förderung der interdisziplinaren Forschung der Kultur des abendländischen Europas und des Mittelmeerbeckens von 500 bis 1500 nach JC, mit einem besonderen Interesse für das Ende des Mittelalters. Ein weiteres Ziel dieses Zentrums ist das Studium der Aneignung, der Veränderung und der Bearbeitung einiger Aspekte dieser Zivilisation in späteren Epochen.  Es arbeitet ebenfalls mit den zeitlich vorher angesiedelten Altertumswissenschaften und den zeitlich späteren Spezialisten der Neuzeit zusammen, um somit das Mittelalter auch in seinen Beziehungen zu diesen Epochen zu beleuchten.

Im Sinn dieser erweiterten Zusammenarbeit organisiert das CEMEP jedes Jahr ein Spezialisierungsprogramm für 30 ECTS-Punkte zu einem ausgewählten Thema. Im Rahmen dieses Programms werden an vier Arbeitstagen internationale Workshops abgehalten, von denen einer die Form eines internationalen Kolloquiums annehmen kann, welches auch für den Nachwuchs offen steht, sowie eine öffentliche Vorlesung.

Die folgenden Programme wurden bereits durchgeführt oder befinden sich in Vorbereitung. Für die zukünftigen Programme wird eine engere Zusammenarbeit mit den Universitäten von Genf und Neuenburg angestrebt, die in ein gemeinsames Angebot münden soll.

2009/2010 : « La vie à la cour : aspects littéraires, historiques et artistiques » ;
2010/2011 : « Actualiser le passé : L’Antiquité entre Moyen Âge et modernité » ;
2011/2012 : « Voyager au Moyen Âge » ;
2012/2013 : « Le corps et ses histoires ».

Zusätzlich zu diesen regelmässigen Aktivitäten, zu denen auch Vortragende der anderen Schweizer Universitäten und des Auslands eingeladen werden, unterstützt das CEMEP Tagungen der einzelnen Disziplinen, die sich in ihm zusammengeschlossen haben.

Im Januar 2012 wird zudem eine Zusammenarbeit mit Connaissance 3 (Senioren-Universität des Kanton Waadt) eingeleitet, bei der ein Seminar zum Thema « La légende de Mélusine, histoire de l’art et littératures médiévales » angeboten werden soll.

Verschiedene Fachbereiche des CEMEP sind in drei Projekten des Schweizerischen Nationalfonds engagiert : « De(kon)struktive Kommunikation im Eulenspiegelbuch » (Deutsch) ; « Entre Moyen Âge et modernité : pratiques communicatives à l’époque de Charles VI » (mittelalterliches Französisch) ; « Constructing Identity : Visual. Spatial, and Literary Cultures in Lombardy » (interdisziplinäres Projekt « Sinergia »).

 

Prof. Jean-Claude Mühlethaler
Direktor des CEMEP
Dezember 2011

 

doc   Règlement du CEMEP  (37 Kb) Ordnung des CEMEP


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