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Die UNIL im 21. Jahrhundert

2011

Die stetig steigende Studentenzahl der UNIL ist Ausdruck ihrer Vitalität. Zu Studienbeginn im September 2011 verzeichnete sie 12‘400 Studierende, was einem Zuwachs von 2,5% gegenüber 2010 entspricht.

Um den Rektor Dominique Arlettaz tritt eine neue Direktion ihr Amt an, der nun auch zwei Leiter neuer Bereiche angehören: Professor Franciska Krings, die für den „akademischen Nachwuchs“ und „Diversität“ zuständig ist, und Herr Benoît Frund, der die Verantwortung für den Bereich „Campus und Nachhaltigkeit“ trägt. Zum Team gehören ausserdem die Vize-Rektoren Jacques Lanarès und Philippe Moreillon sowie die Vize-Rektorin Danielle Chaperon.

Am 15. April 2011 fand die Hundertjahrfeier der Fakultät der HEC statt, ein Ereignis, das unter dem Zeichen des verantwortungsvollen Managements stand. Am Gala-Abend sprach Frau Micheline Calmy-Rey, die zu dieser Zeit Bundespräsidentin war.

Im Oktober empfing sie als noch amtierende Bundespräsidentin an der UNIL ihre indische Amtskollegin, Frau Pratibha Devisingh Patil, anlässlich der Einweihung des Tagore-Lehrstuhls für indische Studien an der Philosophischen Fakultät.

Im November wurde das soziale Portal Alumnil eröffnet, ein Forum für Inhaber eines Diploms der UNIL und für Lehrende, die ihre Ausbildung anderswo absolviert haben, aber an der UNIL tätig sind.

Am 8. Dezember wurde die Geburtsstunde des Centre Ludwig der UNIL für Krebsforschung LICR@UNIL gefeiert, nachdem der Integrationsprozess der Lausanner Niederlassung des Ludwig Institute for Cancer Research in die Universität Lausanne erfolgreich abgeschlossen worden war. Das LICR gehört zu den bedeutenden internationalen Akteuren bei der Erforschung des Immunsystems und im Bereich Krebsimmuntherapie.

2010

Mit nicht weniger als 3000 Neuimmatrikulierten zählt die UNIL seit September erstmals über 12'000 Studierende.

Ende Juni haben Staatsrätin Anne-Catherine Lyon und Rektor Dominique Arlettaz im Quartier Mouline gemeinsam den Grundstein zu Géopolis gelegt. In diesem Neubau sollen einst die Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften sowie die Fakultät für Geowissenschaften und Umwelt untergebracht werden.

Bei Semesterbeginn im September zeigt sich die UNIL innovativ: Erstmals in der Schweiz werden alle Masterlehrgänge auch in Teilzeit angeboten. Der Teilzeitmaster ist „sur dossier“ für Studierende zugänglich, die familiäre Pflichten haben, berufstätig sind, sich einem persönlichen Projekt widmen oder in ihrer Gesundheit beeinträchtigt sind.

Gestützt auf eine Vereinbarung zwischen der UNIL und dem Ludwig Institute for Cancer Research entsteht das Centre Ludwig de l'Université de Lausanne pour la recherche sur le cancer (LICR@UNIL), das in Lausanne zu einem weiteren Ausbau der Forschung auf diesem Gebiet führen wird. Auch das Universitätsspital CHUV beteiligt sich an der Zusammenarbeit. Per 1. Januar 2011 wird der Standort Lausanne des Ludwig Institute der UNIL angegliedert und die Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem weltweiten Netzwerk des Ludwig Institute nachhaltig gestärkt.

Die UNIL erhält einen neuen, vom Bund finanzierten Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS). Das von Professor Dario Spini geleitete Projekt mit der Bezeichnung LIVES ist von den acht neuen NFS der einzige im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Im Rahmen verschiedener Studien in Zusammenarbeit mit Forschern aus den Disziplinen Sozialpsychologie, Demografie, Soziologie, Sozialpolitik und methodologische Analysen der Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften geht es dabei um das Konzept der persönlichen Verletzbarkeit und um soziale Risiken. Parallel dazu wird die UNIL Partnerin eines weiteren NFS auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Unter der Leitung von Professor Pierre Magistretti sind daran die EPFL, die UNIL, die UNIGE, das CHUV und die HUG beteiligt.

Die UNIL feiert den 40. Geburtstag ihres ersten Gebäudes am Standort Dorigny, das am 12. November 1970 eingeweiht wurde. Es handelt sich um das damalige Collège propédeutique der wissenschaftlichen Fakultät, heute Amphipôle. Im Rahmen einer Reorganisation der Life Sciences an den Standorten Dorigny (UNIL), Ecublens (EPFL), Bugnon und Epalinges (UNIL-CHUV) soll hier auf dem Gebiet der Neurowissenschaften geforscht und gelehrt werden.

2009

Als erste Schweizer Universität hat die UNIL auf iTunes U, einer Plattform für die freie Verteilung von Lerninhalten über den iTunes Store, eine eigene Site eingerichtet. Studierende und andere interessierte Besucher finden hier Videos von Vorlesungen an der UNIL, Interviews mit Forschern, Reportagen im Zusammenhang mit der Forschung, Lehrangeboten, Feiern, Kolloquien, öffentlichen Vorlesungen und anderen Lehrveranstaltungen der verschiedenen Fakultäten. Die Site iTunes U der UNIL schafft eine audiovisuelle Verbindung zwischen der Institution und den Studierenden.

Die Ecole des sciences criminelles (ESC) feiert ihren 100. Geburtstag: Sie wurde 1909 von Rodolphe Archibald Reiss gegründet, einem Pionier der wissenschaftlichen Fotografie für gerichtliche Untersuchungen. Die Schule bietet die weltweit älteste kriminalwissenschaftliche Hochschulausbildung an. In Europa ist sie die einzige Institution, die über ihre beiden Institute (Kriminalpolizei sowie Kriminologie und Strafrecht) forensische Wissenschaften mit Geisteswissenschaften verbindet.

Start des Freifachprogramms (Sciences)22: Dieses Programm ist für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften bestimmt, die sich auch mit Naturwissenschaften befassen möchten. Es umfasst mehrere Module, die mit der Welt der Kosmologie, des Atoms, des Lichts, der Gene, des Gehirns, der biologischen Evolution oder der Ursprünge der Erde vertraut machen. Die anspruchsvollen Vorlesungen, die von Lehrkräften der UNIL und der ETHL gehalten werden, sind auch einem Publikum ohne vertiefte Vorkenntnisse zugänglich. Sie werden mit einer Prüfung abgeschlossen und finden bei den Studierenden bereits grossen Anklang.

Die Universitäten des Triangle Azur (UNIL, UNIGE und UniNE) gehen eine Partnerschaft ein, um ihre Zusammenarbeit im Bereich der Theologie und der Religionswissenschaften neu zu definieren und zu vertiefen. Diese Zusammenlegung der Lehre auf allen Stufen wird begleitet von einer Verteilung der wissenschaftlichen Themenbereiche auf die drei Fakultäten. In Zusammenarbeit mit der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften befasst sich die Fakultät für Theologie und Religionswissenschaften Lausanne mit biblischen Wissenschaften, Sozialwissenschaften der zeitgenössischen Religionen und Religionen unter dem Blickwinkel der Kulturen und der Moderne.

Im Zuge einer Vereinbarung UNIL-EPFL wird das Centre universitaire lausannois en finance gegründet, dem die Lehr- und Forschungsabteilungen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der UNIL und des Collège du management der EPFL angehören. Mit Unterstützung des Swiss Finance Institute bringt das neue Zentrum am Standort der UNIL (Gebäude Extranef) Fachleute beider Institutionen zusammen, um das ganze Finanzspektrum über zwei sich gegenseitig ergänzende Masterstudiengänge und ein Doktoratsprogramm abzudecken.

2008

Der Erwerb der Gebäude durch den Staat Waadt im Juli hat es der Universität ermöglicht, mit dem Ausbau ihres Standortes von Epalinges nördlich von Lausanne zu beginnen. Eine Konzentration der Forschungseinheiten der Universität Lausanne (UNIL) und des Universitätsspitals (CHUV) an diesem Standort wird das international anerkannte Immunologie-Zentrum der Universität Lausanne weiter aufwerten. Dies ist die erste konkrete Phase eines Plans mit dem Ziel, die Geografie der Biowissenschaften in Lausanne in Zusammenarbeit mit dem CHUV und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) neu zu gestalten. Bis 2013 werden die Grundlagenforschungen auf dem Campus Dorigny in Ecublens zusammengefasst, die translationale Forschung in der Cité Hospitalo-Universitaire des CHUV und die Immunologie in Epalinges. Diese drei Standorte sind durch den Öffentlichen Verkehr gut erschlossen und über die Linien M1 und M2 untereinander verbunden.

Nach der Sommerpause, fünf Jahre nach Gründung der Fakultät für Geowissenschaften und Umwelt, hat das nationale Innovations- und Kooperationsprojekt GeoNova den Fachbereich der Geologie in Lausanne verstärkt. Die Geowissenschaften zeichnen sich mehr als je zuvor klar als Spezialfach der Universität Lausanne ab, die auf diese Weise zusätzliche Mittel erhält, um sich im Bereich der Umweltthematik von anderen Hochschulen abzuheben.

Am 12. November hat der Staatsrat seine Zustimmung zum Bauprojekt Géopolis gegeben. Der neue Baukomplex mit rund 18'000 m2 wird 2012 ein fünftes Quartier im Norden der Universitätsanlage einweihen, das Quartier Mouline, in welchem die Fakultäten für Geowissenschaften und Umwelt sowie für Sozial- und Politikwissenschaften angesiedelt werden sollen. Dieser Bau, der auf brillante Weise Nutzen aus der Struktur des Industriebrachlands „Leu“ zieht und das Minergie-Label erhalten hat, wird ein Beispiel für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung sein.

Im Dezember hat das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) den Vierjahresbericht des von der OAQ durchgeführten Quality Audits der schweizerischen universitären Hochschulen veröffentlicht. Dabei kommt es zu folgendem Schluss: „Das Qualitätsmanagementsystem (der UNIL) ist exzellent und bildet ein kohärentes und integriertes Ganzes. Durch die eingeleiteten Änderungen wurde auf diese Weise die Einführung einer Qualitätskultur auf allen Ebenen der Universität gefördert. Folglich sind die Experten der Meinung, dass die Universität die festgelegten Standards voll und ganz erfüllt.“ Die Entwicklung einer Qualitätskultur ist eines der sieben Ziele des strategischen Plans 2006-2011 der Universität.

2007

Der Universitätsrat nahm das Projekt "Strategischer Plan für die Universität Lausanne 2006-2011" einstimmig an, nachdem es ihm die Universitätsleitung dem neuen Gesetz entsprechend vorgelegt hatte. Daraufhin wurde dieser Text den Waadtländer Behörden zur endgültigen Gutheissung durch den Grossen Rat vorgelegt.

4. Juni: Einweihung des Zentrums für biomedizinische Bildgebung (CIBM, Centre d'imagerie biomédicale), das aus einem Gemeinschaftsprojekt zwischen den Universitäten Lausanne und Genf, der EPFL sowie der beiden Universitätskrankenhäuser CHUV (Lausanne) und HUG (Genf) hervorgegangen ist. Durch diese gemeinsame Initiative verfügen diese Einrichtungen im Genferseegebiet über Spitzentechnologie in Sachen Magnetresonanz und die leistungsstärksten Geräte Europas (5 Scanner für die Humanforschung mit Magnetfeldern von 14,1, 9,4, 7,3 und 3 Tesla im Netzwerk). Die Besonderheit dieses Projekts liegt in der direkten Verbindung zwischen Forschung und medizinischer Anwendung.

Gründung der Schweizer Stiftung für sozialwissenschaftliche Forschung (Fondation suisse pour la recherche en sciences sociales - FORS). Die Neuausrichtung der UNIL, die den Menschen und alles Lebendige in ihrer natürlichen und sozialen Umgebung in den Mittelpunkt stellt, hat sich ausgezahlt: Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf höchstem Niveau zwischen der Universität Zürich und der Universität Lausanne wurde die UNIL zur Gründung und Beherbergung der FORS auserkoren. Die Infrastrukturen für sozialwissenschaftliche und politische Forschung, die sich zurzeit noch in Neuenburg und Zürich befinden, werden in Lausanne konzentriert: Die UNIL wird ihre Zusammenarbeit mit den anderen Schweizer Universitäten noch verstärken können, so dass Lausanne zur Drehscheibe für sozialwissenschaftliche Forschung in der Schweiz werden wird.

Semesterbeginn unter Berücksichtigung des neuen akademischen Kalenders. Er ist jetzt derselbe für alle Schweizer Universitäten und Hochschulen.

Die UNIL hat jetzt über 11'000 Studenten und bietet 15 Bachelor- und 26 Masterstudiengänge an. 9 von ihnen werden mit Partner-Hochschulen durchgeführt. Zu den 26 Masterstudiengängen schrieben sich 803 neue Studenten ein. 39% von ihnen stammen aus anderen Schweizer oder ausländischen Universitäten.

2006

Nach der Überarbeitung von bestehenden Regelungen hat das neue Gesetz über die Universität Lausanne (Loi sur l'Université de Lausanne) seine ganze Wirkung entfaltet. Geschaffen wurden auch neue Organe, die von diesem Gesetz betroffen sind (Universitätsrat, Fakultätsrat, Dekanate und Universitätsleitung).

Der wichtigste Punkt der neuen Rechtsvorschriften ist die Autonomie der UNIL, die damit zum Modell Europas wird: Sie ist für ihre Organisation (insbesondere ihre Gliederung in Fakultäten), für ihre Studienpläne und -bestimmungen, Finanzen und ihr gesamtes Personal verantwortlich. Das gilt auch für die Einstellung von Professoren. Ihre verstärkte Autonomie ermöglicht es der UNIL, ihre Entwicklung unter Berücksichtigung der akademischen Prinzipien zu planen und erleichtert ihr ihre Beziehungen zu anderen Einrichtungen für Tertiärbildung.

EPFL-Professoren unterrichten die Studenten der UNIL (Medizin, Biologie, Kriminalwissenschaften, Geowissenschaften und Umwelt) in den Grundlagenwissenschaften Chemie, Physik, Mathematik. Pro Jahr sind das etwa 2 300 Unterrichtstunden, die das Collège des sciences der UNIL organisiert. Im Gegenzug veranstaltet die UNIL für die Studenten der EPFL über das Collège des humanités der EPFL ein Schulungsprogramm für Geistes- und Sozialwissenschaften (SHS – Sciences humaines et sociales) mit rund 4 500 Unterrichtsstunden pro Jahr.

2005

Das neue Gesetz über die Universität Lausanne tritt in Kraft. Konstituierende Sitzung des Universitätsrates (Conseil de l'UNIL). Er ist die das beschlussfassende Organ der UNIL mit den verschiedenen Lehrkörpern der Universität, die jetzt stärker vertreten sind.

Inkrafttreten des Reglements UNIL-CHUV für mehr Klarheit und Effizienz: Die UNIL und das Waadtländer Universitätskrankenhaus CHUV betrauen die Fakultät für Biologie und Medizin (Faculté de biologie et de médecine – FBM) mit der Gewährleistung der gesamten Forschungs- und Schulungstätigkeiten in den Bereichen Biologie und Medizin. Die FBM bekommt die notwendigen Ressourcen (Finanzen und Personal) von diesen beiden Einrichtungen.

Semesterbeginn im Oktober: Der Bologna-Prozess ist jetzt in allen Fakultäten umgesetzt. Das Angebot umfasst Bachelorstudiengänge, und manche Fakultäten bieten auch schon Masterstudiengänge an (15 Bachelor- und 19 Masterstudiengänge).

Einweihung des Centre intégratif de génomique (CIG) der Fakultät für Biologie und Medizin, das sich im ehemaligen Gebäude für Pharmazie befindet. Dieses Zentrum umfasst 14 Forschungsgruppen (170 Forscher), die sich mit der Struktur und der Funktion von Genen befassen.

Mit Referendum vom 27. November hat die Waadtländer Bevölkerung der Einrichtung eines Tierlabors im neuen Centre intégratif de génomique eine klare Absage erteilt. Diese Investition war jedoch der Hauptpunkt einer von der UNIL entwickelten Strategie, damit die UNIL auch in Zukunft ein starker Partner beim Aufbau eines dynamischen wissenschaftlichen Kompetenzzentrums in Lausanne bleibt – als Hoffnungsträger für Gesundheit, wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand. Das Rektorat wird seine Entwicklungsstrategie grundlegend überdenken müssen. Diese beruhte auf dem „Ja“ der Volksabstimmung von 2001 und bezieht auch das Projet Sciences Vie et Société (SVS) mit ein. Dieses Projekt ist auch unter dem Namen „Programme triangulaire“ bekannt, an dem die Lausanner und Genfer Universitäten sowie die EPFL beteiligt sind.

Gründung des Swiss Finance Institute (SFI) im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zwischen der Eidgenossenschaft, der Schweizerischen Bankiervereinigung und bestimmten Schweizer Universitäten. Das SFI fördert die Forschung in Sachen Banking und Finance der Universitäten Lausanne und Genf, der Universität Zürich sowie der Tessiner Universität. Ziel ist es, über ein Forschungszentrum in diesem Bereich zu verfügen, das führend in Europa ist.

Neuer Look für die UNIL: Sie bekommt ein neues Logo, es gibt neue Gebäudenamen und eine andere Beschilderung.

2004

Im Jahr 2004 erschienen folgende Texte, die für die Universität Lausanne von grosser Bedeutung sind:

- neues Gesetz (am 6. Juli vom Grossen Rat des Kantons Waadt angenommen)
- strategischer Ausblick (verfasst im September)
- Charta (am 25. November vom Senat gebilligt)

Universitäten Lausanne und Genf schliessen ihre Pharmazie-Abteilungen zusammen: Jetzt befindet sich die Ecole de pharmacie Genève-Lausanne (EPGL) in Genf.

1. Oktober: Die Universitäten Lausanne, Genf und Neuenburg (Triangle Azur) unterzeichnen eine Vereinbarung zur Föderation ihrer drei Fakultäten für Theologie und heben die Fédération des facultés de théologie de Genève, Lausanne et Neuchâtel aus der Taufe. Mit diesem Schritt setzen sie die Bologna-Reform um. Das Angebot umfasst einen gemeinsamen Bachelor- und Masterstudiengang in Theologie.

2003

Um ihrer Zielsetzung gerecht zu werden, den Menschen und alles Lebendige in seiner natürlichen und sozialen Umwelt in den Mittelpunkt zu stellen, bündelt die UNIL sich ergänzende Fachkompetenzen. Es handelt sich hierbei um eine Premiere in der Schweizer Universitätswelt, durch die zwei neue Fakultäten entstehen:

Die Fakultät Biologie und Medizin vereint nun sämtliche Disziplinen, die mit den Geheimnissen des Lebens und allen seinen Ausdrucksformen zusammenhängen (Ursprung, Grundmechanismen, Entwicklung und Schutz) – angefangen von der Grundlagenforschung im Labor bis hin zur täglichen praktischen Anwendung am Krankenbett.

Die Fakultät Geowissenschaften und Umwelt vereint das umfassende Fachwissen von Humangeografie, Physik und Geologie, um auf das Bedürfnis unserer Gesellschaft nach einem tieferen Verständnis für den Platz des Menschen in seiner Umwelt einzugehen.

Es beginnt die zweite Etappe des schon 2001 gestarteten SVS-Programms: Verlegung des Mathematischen Instituts und des Fachbereichs Physik der ehemaligen Faculté des Sciences an die EPFL.

Die Fakultät Sozial- und Politikwissenschaften feiert ihr 100-jähriges Bestehen!

2002

Die Rekordmarke von 10 000 Studierenden wird erstmals überschritten.

Schon seit 1996 bestand eine Zusammenarbeit mit der Universität Genf. Jetzt wird sie auch auf die Universität Neuenburg ausgeweitet und läuft unter dem Namen „Triangle Azur“.

2001

Unterzeichnung der "Convention Sciences – Vie – Société" (SVS) mit der Universität Genf und der Eidgenössischen Polytechnischen Hochschule Lausanne. Dieses Projekt regelt die Zusammenlegung von Forschungs- und anderen Aktivitäten zwischen den Institutionen. Es zielt darauf ab, mit Hilfe neuer Forschungs- und Unterrichtsmethoden eine gemeinsame wissenschaftliche Dynamik zu entwickeln, insbesondere in Bereichen, wo sich mehrere Disziplinen überschneiden.

Erste Etappe bei der Umsetzung des SVS-Programms: Verlegung des Fachbereichs Chemie an die EPFL.

Die Waadtländer Bevölkerung akzeptiert durch kantonale Abstimmung, dass die Lausanner "Section de pharmacie" mit dem Genfer Fachbereich Pharmazie zur "Ecole Romande de pharmacie" in Genf fusioniert.


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