Vous êtes ici: UNIL > Droit international public > La Suisse et le DIP > Organisations internationales
Français | English

Organisations et autres institutions internationales

Organisations internationales et similaires

17.2.1863 Gründung IKRK mit Sitz in Genf
22.8.1864 Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention
17. Mai 1865 Abschluss der ersten Telegraphenkonvention in Paris; revidiert 21.7.1868 in Wien mit Gründung des Internationalen Telegraphenvereins mit Sitz in Bern (ab 1948 in Genf), (Schweiz stellt bis 1949 alle Direktoren bzw. Generalsekretäre) (ab 1932 internationale Fermeldeunion – ITU, SR 0.192.012.784)
23.12.1866 Gründung der Lateinischen Münzunion (gaktisch 1914, juristisch 1926 aufgelöst)
9.10.1874 Gründung des Allgemeinen Postvereins in Bern, ebendort Sitz eines Bureaus (1878 Umbenennung in Weltpostverein, SR 0.192.012.783)
1.1.1876 Beitritt zum Internationalen Mass- und Gewichtsbüro (SR 0.941.291) mit Sitz in Paris; 28.5.1958 Beitritt zur Internationalen Organisation für das gesetzliche Messwesen, in der das Bureau als Organ aufgegangen ist (SR 0.941.290) mit Sitz in Paris
20.3.1883 Beitritt zur abgeschlossenen Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (PVÜ) - Verband zum Schutze des gewerblichen Eigentums (SR 0.232.01), heute durch WIPO administriert
9.9.1886 Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst in Bern unterezeichnet; Gründung des „Bureau de l’Union internationale pour la protection des oeuvres littéraires et artistiques“ mit Sitz in Bern (1893 entstand daraus das Internationale Büro für geistiges Eigentum mit Sitz in Bern bzw. ab 1960 in Genf, die Vorgängerorganisation der World Intellectual Property Organization (WIPO) von 1970 (Verband zum Schutze des Urheberrechtes an Werken der Literatur und Kunst - SR 0.231.12)
16.5.1886 Abschluss der Verhandlungen zur Vereinheitlichung der technischen Mindestvoraussetzungen für den internationalen Eisenbahnverkehr (1882 bis 1886) in Bern, Technische Einheit im Eisenbahnwesen (TE) genannter Staatsvertrag, der 1887 in Kraft trat, 1922 Union Internationale des Chemins de Fer (UIC) als Internationaler Eisenbahnverband mit Sitz in Paris gegründet
1889 Gründung der Interparlamentarischen Union (IPU, gegründet als „Interparlamentarische Union für internationale Schiedsgerichtsbarkeit“, frz.: Union interparlementaire, kurz UIP); eine internationale Vereinigung von Parlamenten, mit dem Ziel der Sicherung des Friedens, der Förderung des Demokratieverständnisses in allen Teilen der Welt und der Wahrung der Menschenrechte. Am 13. November 1891 in Rom wurde das „Internationale Ständige Friedensbüro“ (frz.: Bureau International Permanent de la Paix) mit Sitz in Bern eingerichtet. Seit 1920 ist der Sitz des Sekretariats ist in Genf.
1893 Office central des transports internationaux par chemins de fer (abgekürzt OCTI; SR 0.742.403.1) mit Sitz in Bern gegründet. Es war das Zentralamt für den internationalen Eisenbahnverkehr. Es wurde 1893 mit dem Inkrafttreten des ersten internationalen Übereinkommens über den Güterverkehr für den internationalen Schienenverkehr (IÜG bzw. 1. Berner Übereinkommen) geschaffen. Es stand unter der Aufsicht der Schweiz, die nach den damaligen Gepflogenheiten die Verantwortung für die Betreuung des IÜG – später CIM genannt – übernommen hatte. Es behielt seinen Namen bei, obschon mit dem Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr vom 9.5. 1980 (COTIF, 2. Berner Abkommen), durch das die Organisation intergouvernementale pour les transports internationaux (OTIF; Zwischenstaatliche Organisation für den internationalen Eisenbahnverkehr) nach allen Regeln des heutigen Völkerrechts als eigenständige zwischenstaatliche Organisation entstanden war, deren Sekretariat aber das OCTI blieb, das somit eine eher ungewöhnliche Bezeichnung trug.
14.12.1904 Schiedsvertrag zwischen Frankreich und der Schweiz (neben Verträgen mit Belgien, Grossbritannien, Italien, Österreich- Ungarn, Schweden und Norwegen)
15.10.1909 Zweiter Gotthardvertrag der Schweiz mit Italien und dem Deutschen Reich
9.2.1917 Note der neutralen Schweiz an US-Präsident Woodrow Wilson zur Ablehnung des Abbruch diplomatischer Beziehungen mit dem Deutschen Reich
5. Mai 1919 Schaffung der Liga der Rotkreuz-Gesellschaften in Paris (Sitz: Genf, ausser 1922-1939 in Paris); seit 1991 Internationale Föderation der nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (FISCR)
28. 6.1919 Schaffung der Internationale Arbeitsorganisation (Teil XIII des Vertrags von Versailles), Sitz in Genf (SR 0.192.012.820);
15.11.1920 Gründungsmitglied des Völkerbunds (Volksabstimmung vom 16.5.1920); Auflösung am 18.4.1946
1920 Schweiz wirkt in der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt mit (ursprünglich geschaffen am Wiener Kongress 1815/1816; revidiert durch verschiedene Verträge 1831/1868, denen die Schweiz nicht beigetreten war; SR 0.747.224.10) heute mit Sitz in Strassburg
6.7.1926 Beitritt zum Internationalen Seuchenamt (SR 0.916.40) mit Sitz in Paris
23.5.1928 Ende der ersten Weltwirtschaftskonferenz (Völkerbund) in Genf
1928 Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung
20.1.1930 Gründung der BIZ mit Sitz in Basel (als Kompromiss neben Amsterdam, Brüssel und London und seiner zentralen Lage; 0.192.091.92).
27.12.1932 Beitritt zum Welthilfsverband (UIS) (SR 0.854.0) zur Hilfe bei Naturkatastrophen im Rahmen des Völkerbunds, heute im Rahmen der UNO (seit 1967 faktisch inexistent)
5.4. 1935 Beitritt der Schweiz zum Internationalen Weinamt gegründet am 29.11.1924, heute Internationale Weinorganisation (SR 0.916.148) mit Sitz in Paris
21.4.1940 Beitritt zum Internationalen Institut für die Vereinheitlichung des Privatrechts (UNIDROIT, SR 0.202) mit Sitz in Rom
7.4.1948 Beitritt der Schweiz zur WHO mit Sitz in Genf (SR 0.192.012.810)
1947 Einrichtung des Sekretariats des GATT in Genf (ohne Schweizer Beteiligung)
4.4. 1947 Beitritt zur ICAO mit Sitz in Montreal (SR 0.192.012.748)
19.2.1947 Beitritt der Schweiz zur FAO mit Sitz in Quebec City, dann ab 1951 Rom (SR 0.192.012.910)
16.4.1949 Beitritt der Schweiz zur OEEC (später OECD, Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung SR 0.970.4) mit Sitz in Paris
25.7.1948 Beitritt der Schweiz zum Internationalen Gerichtshof (IGH) mit Sitz in Den Haag
8.12.1948 Beitritt zur UNESCO mit Sitz in Paris; dabei Internationales Erziehungsamt/Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (BIE/UNESCO) mit Sitz in Genf
23.3.1950 Beitritt zur Meteorologischen Weltorganisation (WMO) mit Sitz in Genf (als Nachfolgerin der International Meteorological Organization)
1.10.1950 Beitritt zur Internationalen Kommission für das Zivilstandswesen (CIEC) (SR 0.203) mit Generalsekretariat mit Sitz in Strassburg
18.4.1951 Beitritt zur Pflanzenschutzorganisation für Europa und den Mittelmeerraum (SR 0.916.202) mit Sitz in Paris
19.12.1952 Beitritt zum Rat für die Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Zollwesens (SR 0.631.121.2) mit Sitz in Brüssel
31.12.1953 Beitritt zur Europäischen Konferenz der Verkehrsminister (SR 0.740.1) mit Verwaltungssitz in Paris
29.10.1954 Gründung der Europäische Organisation für kernphysikalische Forschung (CERN) in Genf (im Rahmen der UNESCO) (SR 0.424.091)
30.11.1954 Beitritt zur Internationalen Organisation für Migration (SR 0.935.30) mit Sitz in Genf
6.5.1957 Beitritt zur Haager Konferenz für internationales Privatrecht (SR 0.201) mit Sitz in Den Haag
29.7. 1957 Beitritt zur Internationalen Atomenergie-Agentur mit Sitz in Wien (SR 0.732.011)
1.2.1958 Beitritt zur Agentur der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für Nuklearenergie (SR 0.732.012) mit Sitz in Paris
17.3.1958 Beitritt zur Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMCO) vom 6.3.1948 mit Sitz in London (SR 0.747.305.91)
22.11.1958 Provisorischer Beitritt zum GATT (SR 0.632.21)
21.3.1959 Beitritt zur Internationale Studienzentrale für die Erhaltung und Restaurierung von Kulturgut (SR 0.440.3) im Rahmen der UNESCO mit Sitz in Rom
22.7.1959 Beitritt zur Europäischen Gesellschaft für die Finanzierung von Eisenbahnmaterial mit Sitz in Basel (SR 0.742.105)
4.1.1960 Gründung der EFTA (SR 0.632.31) mit Sitz in Genf
23.2.1961 Beitritt zur Europäischen Kommission zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche (SR 0.916.421.30) mit Sitz in Rom
1.3.1963 Beitritt zu «EUROCONTROL» vom 13. Dezember 1960, geändert durch das Protokoll vom 12. Februar 1981 (SR 0.748.05) mit Sitz in Brüssel
6.5.1963 Beitritt der Schweiz zum 1949 gegründeten Europarat
1.8.1966 Vollbeitritt zum GATT nach Anerkennung der Sonderbehandlung durch 1.4.1968
1.6.1968 Beitritt zum Internationales Sekretariat für Freiwilligendienst (ISVS) (SR 0.974.19) mit Sitz in Genf
14.6.1968 Beitritt zum Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) (SR 0.975.2) mit Sitz in Washington DC
2.4.1970 Beitritt zur Europäischen Konferenz
für Molekularbiologie (SR 0.421.09) mit Sitz in Heidelberg
26.4.1970 Beitritt zur WIPO mit Sitz in Genf
12.2.1973 Beitritt zur Internationale Fernmeldesatellitenorganisation (ITSO / INTELSAT) ( SR0.784.601) mit Sitz in Washington DC
4.7.1974 Beitritt zum Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (SR 0.421.091) mit Sitz in Heidelberg
28.11.1974 Beitritt zur am 4. 11.1950 abgeschlossenen EMRK/EGMR (SR 0.101)
1.8.1976 Unterzeichnung der Schlussakte der KSZE (seit 1.1.1995 OSZE, mit Sitz in Wien)
11.11.1975 Beitritt zum Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (SR 0.420.514.291) mit Sitz in Shinfield Park bei Reading (Berkshire, UK)
12.1.1976 Beitritt zu Weltorganisation für Tourismus (OMT) (SR 0.935.21) mit Sitz in Madrid
19.1.1976 Beitritt zur Internationalen Energie-Agentur (IEA, SR 0.730.1) mit Sitz in Paris
10.7.1977 Beitritt zum Verband zum Schutz von Pflanzenzüchtungen UPOV (SR 0.232.161) mit Sitz in Genf
7.10.1977 Beitritt zum Europäischen Patentübereinkommen und dem Europäischen Patentamt mit Sitz in München; (13.12.2007 Beitritt zur Europäische Patentorganisation (SR 0.232.142.2) mit Sitz in München und Zweigstelle in Den Haag)
30.11.1977 Beitritt zum Internationalen Fonds
für landwirtschaftliche Entwicklung (SR 0.972.0) mit Sitz in Rom
30.10.1980 Beitritt zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) (SR 0.425.09) mit Sitz im Raum Paris
1.3.1982 Beitritt zur am 5.10 1962 gegründeten Europäischen Organisation für Astronomische Forschung in der Südlichen Hemisphäre (SR 0.427.1) mit Sitz in Garching bei München
1984 Sitzabkommen mit dem Bureau international des textiles et de l'habillement (BITH) mit Sitz in Genf
21.6.1985 Beitritt zur UNIDO (SR 0.974.11) mit Sitz in Wien
1.9.1985 Beitritt zur Europäische Fernmeldesatellitenorganisation (EUTELSAT) (SR 0.784.602) mit Sitz in Paris
19.6.1986 Europäische Organisation für die Nutzung von meteorologischen Satelliten (EUMETSAT) (SR 0.425.43) mit Sitz in Darmstadt
12.4.1988 Beitritt zur Multilateralen Investitionsgarantieagentur (MIGA) (SR 0.975.1) mit Sitz in Washington DC
17.5.1989 Beitritt zur am 3.9.1976 geschaffenen Internationalen Fernmeldesatelliten-Organisation für die Seeschifffahrt (INMARSAT) (SR 0.784.607) mit Sitz in London
29.3.1991 Beitritt zur Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (SR 0.972.1) mit Sitz in London
29. 5.1992 Beitritt zu den 1944 gegründeten IWF (SR 0.979.1) und Weltbank (SR 0.979.2), IFC (SR 0.979.4) und ID (0.979.3)
1.7.1993 Beitritt zum Internationalen Zentrum für Migrationspolitikentwicklung (ICMPD) in Wien (SR 0.142.36)
1995 Sitzabkommen mit dem South Centre (Genf)
1995 Sitzabkommen mit dem Vergleichs- und Schiedsgerichtshof innerhalb der OSZE (Cour OSCE) mit Sitz in Genf
1. 7.1995 Beitritt zur WTO (operativ seit 1.1.1995 - als faktische Nachfolgerin des GATT) mit Sitz in Genf
1.5.1997 Beobachterstatus bei der seit 1966 bestehenden 1966 International Civil Defence Organisation (ICDO) (dt.: Internationale Zivilschutzorganisation; fr.: l'Organisation Internationale de Protection Civile) mit Sitz in Genf
23.2.1998 Gründung des Vereins „Agentur für internationale Handelsinformation und -kooperation (ACICI)“, seit 12.3. 2004 als internationale Organisation mit Sitz in Genf (SR 0.632.208)
10.9.2003 Beitritt zur 1945 gegründeten UNO
2002 Sitzabkommen mit dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM), mit Sitz in Genf (SR 0.192.122.818.11)
5.12.2004 Beitritt zum Beratungszentrums für WTO-Recht (SR 0.632.209)

 

Autres institutions internationales

23.6.1895 In Paris Gründung des Internationalen Olympischen Komitees mit Sitz in Lausanne

1947 Internationale Normenorganisation (ISO), Genf
1945 Internationaler Luftverkehrsverband (IATA), Geneva Executive Office, Genf
1948 Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC), Genf (1906-1948 London)
1948 Internationale Union zur Erhaltung der Natur und der natürlichen Lebensräume (UICN), Gland (VD)
1949 Internationale Gesellschaft für Luftfahrt-Telekommunikation (SITA), Cointrin (Genf)
1991 Internationaler Rat der Flughäfen (ACI), Genf
1999 Anti-Doping-Weltagentur (AMA/WADA), European Office: Lausanne

 


Recherche:
 dans ce site:
   
   
   
 Rechercher
Annuaires      Site map

Internef - CH-1015 Lausanne  - Suisse  -  Tél. +41 21 692 28 10  -  Fax  +41 21 692 28 19