Modul 5
Innovationssysteme und Technologiepolitik
Dieses Modul soll zu einem vertieften Verständnis der Dynamik beitragen, welche durch die öffentlichen und privaten Forschungsakteure und die wirtschaftlichen und institutionellen Akteure geschaffen wird. Die komplexe Beziehung dieser Akteure zieht supranationale Machtspiele nach sich, die sich auf der strategischen und wirtschaftlichen Ebene unter anderem durch einen ungleichen Zugang zu Wissen und Können äußern. Sie verweist aber vor allem auf die nationalen und regionalen Innovationssysteme. Diese beiden Begriffe liefern den Schlüssel zur Analyse des Verhaltens der formellen und informellen Akteure und Faktoren, welche den Innovationsprozess ermöglichen.
Schlüsselfragen
- Welche Interessen und Werte bestimmen das Handeln der verschiedenen Akteure der Innovation?
- Welches sind die wichtigsten Modelle des Transfers von Wissen in Kompetenzen und technologische Verfahren?
- Welche Strukturen/Interfaces können den Wissensfluss stärken und dienen innovativen Projekten?
- Welche qualitativen und quantitativen Leistungsindikatoren der Innovationsdynamik gibt es?
- Wie kann die öffentliche Hand solche Prozesse auf nationaler und, in vergleichender Perspektive, internationaler Ebene unterstützen (normative Anreize, spezifische Förderungen, neue Ausbildungen, Kooperationsabkommen, Rechtsprechung)?
Auf einen Blick
Technologiepolitik in vergleichender Perspektive
Nationale und transnationale Politik
Technologienetze
Regulierung dieser Netzwerke
Informationsgesellschaft
Innovationsdynamiken
Technische Innovation
Produkt, Prozess und Dienstleistung
Raumbezogene Innovationssysteme
Nationale und regionale Systeme
Innovative Milieus
Wissenstransfer und Interfaces
Prozess und Strukturen
Verbindungen öffentlich-privat
Verantwortlicher
Olivier Glassey
Ort
Universität Lausanne
Daten
28. April
- 26. Mai 2006


