Stukenbrock Anja

Stukenbrock_A

Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Heidelberg und der University of Edinburgh; Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes; Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs „Dynamik von Substandardvarietäten“ an der Universität Heidelberg; 2004 Promotion an der Universität Heidelberg; 2005-2008 Assistentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie an der Universität Freiburg/Br.; 2008-2012 Junior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS); 2012 Habilitation an der Universität Freiburg/Br.; 2012-2014 Professorin für Germanistische Linguistik/Pragmatik an der Universität Duisburg-Essen; 2013 Ruf an die Universität Würzburg (abgelehnt); 2014-2016 Professorin für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Jena; 2016-2021 Ordentliche Professorin für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Lausanne. Forschungsschwerpunkte: Interaktionale Linguistik; Konversationsanalyse; Multimodalität; mobiles Eye-Tracking; Institutionelle Kommunikation; Sprache und Trauma; linguistische Erzählforschung; Sprache, Nation und Identität.

Monographien: Sprachnationalismus. Sprachreflexion als Medium kollektiver Identitätsstiftung in Deutschland 1617-1945, Berlin, New York: de Gruyter. Deixis in der face-to-face-Interaktion, Berlin, Boston: de Gruyter. Herausgaben: Space in Language and Linguistics (zs. mit P. Auer et al.), Berlin, Boston: de Gruyter. Narrative Bewältigung von Trauma und Verlust (zs. mit C. E. Scheidt et al.), Stuttgart: Schattauer. Zahlreiche Beiträge in deutsch- und englischsprachigen Zeitschriften und Sammelbänden.

Ouvrages

2015

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Deixis in der face-to-face-Interaktion
Anja Stukenbrock, 2015. Linguae & Litterae, 47 518, De Gruyter.

   

Narrative Bewältigung von Trauma und Verlust

Traumatisierende Erfahrungen und Verluste lösen einen tiefen seelischen Schmerz aus. Im therapeutischen Rahmen werden die Betroffenen darin unterstützt, von dem traumatisch Erfahrenen zu erzählen. Für den klinisch tätigen Psychotherapeuten sind die sprachlich vielfältig ausgestalteten Erzählungen ein zentraler Weg zum Verständnis des Patienten. Deren Narrative sollen sich im therapeutischen Prozess in der Hoffnung auf Besserung zu heilsamen Narrativen formieren. Das Buch eruiert die wichtigsten Fragen zur Narratologie der sprachlichen Bewältigung von Trauma und Verlust, indem es das Fachwissen unterschiedlicher Disziplinen versammelt, die zum Verständnis solcher Nrrative beitragen: Psychologie, Psychotherapie, Psychosomatik, Psychiatrie sowie Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft.

 

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2013

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Space in language and linguistics
Peter Auer, Martin Hilpert, Anja Stukenbrock, Benedikt Szmrecsanyi, 

This book brings together three perspectives on language and space that are quite well-researched within themselves, but which so far are lacking productive interconnections. Specifically, the book aims to interconnect the following research areas :

- Language, space, and geography

- Grammar, space, and cognition

- Language and interactional spaces

The contributions in this book cover geographical language variation within and across languages, language use in stationary and mobile interactional spaces, computer-mediated communication, and spatial reasoning across languages. This range of issues showcases the thematic and methodological breadth of research on language and space. In order to identify interconnections, the respective contributions are accompanied by commentaries that highlight common threads.

2009

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Die Arbeit mit Transkripten in Fortbildung, Lehre und Froschung
Anja Stukenbrock & Karin Birkner

Der Band versammelt Beiträge aus unterschiedlichen Forschungs- und Anwendungsfeldern, die aus ihrer jeweiligen Perspektive den professionellen Einsatz von Transkriptarbeit reflektieren. Der Sammelband ist in drei thematische Schwerpunktbereiche untergliedert: die Arbeit mit Transkripten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in der akademischen Lehre und in der wissenschaftlichen Forschung. Dabei werden so unterschiedliche Aspekte behandelt wie das didaktische Potenzial von Transkripten in verschiedenen Kontexten, die zielgruppenbezogene Differenzierung in der Detailliertheit von Transkripten, Erfahrungen mit der Vermittlung von Transkriptionskompetenz sowie die Herausforderungen, die in der Bearbeitung multimedialer Daten und der Erstellung multimodaler Transkripte liegen.

 

2005

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Sprachnationalimus: Sprachreflexion als Medium kollektiver Identitätsstiftung in Deutschland (1617-1945)
Anja Stukenbrock, 2005. Studia linguistica germanica, 74 496, De Gruyter

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