Elben Christian

Geboren 1969 ; Studium der Germanistik, Geschichte und französischen Literatur und Sprache in Frankfurt und Lausanne. Von 1996-2001 Assistent für Neuere Deutsche Literatur bei Prof. C. L. Hart Nibbrig, 2001 Promotion über Traumadarstellung bei Uwe Johnson. Seitdem maître d'enseignement et de recherche für Landeskunde und deutsche Kulturgeschichte an der Section d'allemand und Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gymnase de Nyon, dort verantwortlich für die zweisprachige Matura. Seit 2011 Verantwortlicher der Section d’allemand für Lehrerfortbildung und Examens préalables.

Arbeitsschwerpunkte: Deutsche Kulturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, Deutsch-deutsche Geschichte, Literatur und Kultur der DDR, bes. Wolfgang Hilbig. Buchpublikation: Uwe Johnsons Jahrestage. Erinnern und Erzählen im Zeichen des Traumas, Göttingen, 2002.

Elben Christian

Coordonnées Enseignements Publications
e-mail : Christian.Elben@unil.ch
Page personnelle : http://www.unil.ch/all/christianelben

Faculté des lettres

Section d'allemand
Fonction(s): Maître d'enseignement et de recherche

Section d'allemand
Quartier UNIL-Chamberonne
Bâtiment Anthropole 4053
CH - 1015 Lausanne
Téléphone: 021 692 44 90


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Ouvrages

2002
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Christian Elben : "Ausgeschriebene Schrift" Uwe Johnsons Jahrestage : Erinnern und Erzählen im Zeichen des Traumas, Vandenhoeck & Ruprecht

Eine heilende Trauerarbeit ist für Uwe Johnson zum Scheitern verurteilt. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung, die die Frage nach dem Phänomen Trauma in den "Jahrestagen" zum zentralen Thema macht. In einer subtilen Analyse einschlägiger Schlüsselpassagen des Textes wird nachgewiesen, dass Johnson 'Trauma' als unvordenkliches, sprachlich nicht einzuholendes Vorzeichen zu denken gibt. Das Erinnern und Erzählen der "Jahrestage" vollzieht sich im Zeichen des Traumas. So inszeniert der Roman 'Trauma' als ein grundlegendes Zeichenproblem, das weder von der Erinnerung noch von der Sprache treffend zu bezeichnen ist. Johnsons Hauptwerk übt einen Umgang mit dem Phänomen Trauma, der sich zwischen seiner Setzung als das "Unsagbare" und der Annahme verortet, dass es adäquat zu repräsentieren sei.

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